Donnerstag, 12. Mai 2016

WWS Jahrestreffen 2016

Das traditionelle Jahrestreffen des World-Wide-Schalke e.V. fand auch in diesem Jahr wieder im "Forsthaus Specht" in Bottrop statt und war - wie in den letzten Jahren - für alle Teilnehmer/innen ein freudiges Ereignis bei leckerem Essen und kalten Getränken. Obwohl gemäß vorheriger Abstimmung diesmal der letzte Heimspieltag als Datum gewählt worden war, blieb die Anzahl der teilnehmenden regulären Mitglieder überschaubar, was z.T. aber auch an kurzfristigen Absagen wegen plötzlicher Erkrankungen lag. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr mindestens zwei Dutzend Mitglieder auf dem Jahrestreffen sind - das wäre schön.

Wer in diesem Jahr nicht dabei sein konnte, hat auf jeden Fall die Teilnahme eines unserer prominentesten Ehrenmitglieder versäumt: Klaus Fichtel, 23-facher Nationalspieler und ältester Bundesligaspieler aller Zeiten. Er kam in Begleitung seiner Gattin und zumammen mit Klaus Senger und Frau. Auch Klaus Wieschus war mit seiner Frau wieder dabei,  Klaus Fischer leider nicht.

Dennoch gilt: Der Vorname "Klaus" ist keine Voraussetzung für die Ehrenmitgliedschaft im World-Wide-Schalke e.V. - dies konnten wir durch die bei der Jahreshauptversammlung 2015 beschlossene Aufnahme eines weiteren Ehrenmitglieds dokumentieren: Uwe Kemmer, ehemaliges Aufsichtsratsmitglied des FC Schalke 04 wurde diese Ehre zuteil. Er hatte uns in den letzten Jahren immer wieder mit seinen leidenschaftlichen und informativen, aber auch kritischen Berichten zum Innenleben unseres Muttervereins erfreut und wir wollten uns dafür angemessen bedanken. Uwe nahm die Gelegenheit wahr, seine Gedanken zur Situation des FC S04 zu äußern, vom verlängerten Sponsorenvertrag über den Aufsichtsratsvorsitzenden bis zu Trainer und Mannschaft.

Daraus entspann sich dann eine angeregte Diskussion mit Klaus Fichtel, den anderen Ehrengästen und den restlichen Mitgliedern. Konsens war, dass für die meisten Fans kaum eine Besserung nach der verkorksten letzten Saison erkennbar ist. Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf dem neuen Manager Christian Heidel und womöglich auch auf einem neuen Trainer, denn spielerisch hat Breitenreiter die Mannschaft nicht sichtbar weiter entwickelt. Dat is eben Schalke: Nie ruhig, selten zufrieden, aber immer absolut einzigartig.

Am späteren Abend zog es dann viele Teilnehmer/innen schon nach Hause, aber ein harter Kern diskutierte unverdrossen weiter und entschwand erst zur späten Stunde in die noch immer laue Mainacht.

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